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Jahresabschlussfeier des Lohmarer Blasorchesters
LBO-Spendenübergabe beim Weihnachtsmarkt in Lohmar
Am Nikolaustag 2025 eröffnete das Lohmarer Blasorchester traditionell den Weihnachtsmarkt im Kirchdorf in Lohmar. Umrahmt von advent- und weihnachtlichen Weisen kamen auf die Bühne vor dem kath. Pfarrheim die Verantwortlichen für diesen heimeligen und gut besuchten Markt und sprachen allen einen großen Dank sowie die besten Wünsche für die Advents- und Weihnachtszeit aus.
Das Lohmarer Blasorchester hatte aber noch einen Überraschungspunkt vorgesehen: Am 9. November veranstaltete das LBO in der ev. Kirche ein „Besinnliches Konzert“ als Benefizkonzert. Dabei wurden Spenden gesammelt zugunsten wohltätiger Institutionen. Dies war einerseits die Lohmarer Tafel und andererseits die Elterninitiative Krebskranker Kinder St. Augustin. Dabei kamen ca. 1000 Euro zusammen, die vom Orchester auf die Summe von 1200 Euro aufgerundet wurde.
Öffentlich übergeben wurden somit 400 Euro an jeweils einen Vertreter der Lohmarer Tafel und 800 Euro an die Elterninitiative Krebskranker Kinder, die sich für diese Spenden herzlich bedankten.
Besinnliches Konzert des Lohmarer Blasorchesters
Am 09.11.2025 ertönten in der evangelischen Kirche besinnliche Klänge für den guten Zweck
Am Abend des 9.11.2025 präsentierte das Lohmarer Blasorchester (LBO) ein Benefizkonzert mit klarer Ausrichtung auf Gemeinschaft und Unterstützung für gute Zwecke. Der Abend vereinte anspruchsvolle Musik mit engagierter lokaler Hilfsarbeit und ließ die Zuhörerinnen und Zuhörer spüren, wie Musik und soziales Engagement zusammen eine besondere Atmosphäre schaffen können.
Musikalisch bot der Abend eine abwechslungsreiche Reise durch unterschiedliche Besetzungen. Einige Stücke wurden vom gesamten Orchester dargeboten, andere wiederum von kleineren Ensembles, wodurch der Abend eine lebendige Dynamik erhielt. Neben gemischten Ensembles aus Holz- und Blechbläsern und einem Duett von Saxophon und Klavier präsentierte das Querflötenregister ein besonderes musikalisches Highlight: „Birds“ von Herman Beeftink. Das Werk imitierte mit zwei Querflöten und einer Piccoloflöte echtes Vogelgezwitscher und entführte das Publikum in ein luftig-leises Klangbild. Auf ein weiteres musikalisches Highlight musste das Publikum bis zum Schluss warten. Das Orchester präsentierte das Concertino für Klarinette und Orchester, Op. 26 von Carl Maria von Weber. Das Solo spielte mit viel Hingabe für die Musik und sein Instrument Kurt Radermacher. Musikalisch abgeschlossen wurde das Konzert mit einer gemeinsamen Zugabe von Orchester und Publikum mit dem Volkslied „Kein schöner Land in dieser Zeit“.
Durch das Konzert führte wie gewohnt kurzweilig und mit vielen interessanten Fakten der musikalische Leiter David Witsch Hoppe. Außerdem stellten Vertreter der beiden diesjährigen Spendenempfänger ihre Projekte vor. Zum einen stand die Tafel Lohmar im Fokus: Es gab Einblicke in die vielfältige ehrenamtliche Arbeit, von der klassischen Tafelarbeit über die Cafeteria bis zur Schulranzenaktion. So sorgen viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer dafür, dass circa 300 Haushalte mit 800 Menschen mit Lebensmitteln, einem Stück selbst gebackenen Kuchen und dem Gefühl von Gemeinschaft unterstützt werden können. Zum anderen gehen die Spenden an die Elterninitiative krebskranker Kinder St. Augustin (EKKK). Der Geschäftsführer Markus Nitschke berichtete von einem neuen Projekt: den Aktiv-Onko-Kids. Geschultes Personal kommt in die Kinderklinik und bietet den krebskranken Kindern dort ein Bewegungsangebot an. Diese Aktivität schenkt den Kindern Mut, Zuversicht und ein Lächeln ins Gesicht und macht damit die schwere und belastende Behandlungszeit ein wenig erträglicher. Darüber hinaus finanziert die EKKK viele weitere Projekte, die den Kindern und Familien Zuversicht schenken.
Nach dem Konzert blieb das Publikum zu einem gemütlichen Beisammensein mit Glühwein und Punsch. Die entspannte Atmosphäre bot Raum für Gespräche über die Benefizprojekte, das Konzert und das Erleben von Gemeinschaft.
Uraufführung in Lohmar – Das Frühjahrskonzert des Lohmarer Blasorchesters begeistert das Publikum
Am vergangenen Samstagabend wurde das Konzert des Lohmarer Blasorchesters zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Anwesenden. Der Abend begann mit einer besonderen Einstimmung durch die Nachwuchsmusiker:innen des Orchesters, die das Publikum auf das bevorstehende Konzert vorbereitete. Der Nachwuchs setzte sich zusammen aus dem Aufbau- und Jugendorchester sowie der Musikstunde des LBO. Ergänzt wurde dieses Ensemble durch Schüler:innen der Gesamtschule Lohmar, die in einem Kooperationsprojekt zwischen Gesamtschule und Blasorchester erste Schritte auf Blasinstrumenten lernen. Schon zu Beginn war zu spüren, dass hier viel Talent und Begeisterung für die Musik zusammengekommen waren.
Im Anschluss übernahm das
Hauptorchester die Bühne. Für einen kleinen Überraschungsmoment sorgte die neue
Konzertkleidung des Orchesters, die sehr frisch und elegant daher kam. Das
Programm war eine wunderbare Reise durch die Welt der Filmmusik. Das Orchester
begeisterte das Publikum mit einer Auswahl von bekannten Filmkompositionen.
Unter anderem wurden Werke wie die Musik aus Robin Hood, Aladdin,
The Greatest Showman, Encanto und Star Trek zum Leben
erweckt. Besonders beeindruckend war die detailgetreue und kraftvolle
Interpretation der Stücke, die den Charakter und die Stimmung jedes Films
eindrucksvoll transportierten. Besonders hervorzuheben sind die Stücke Cartoon
Spectacular sowie Sound of Crime. Beide Stücke stammen aus der Feder
von Stefan Schwalgin, der Musik für ein klassisches Cartoon bzw. das beliebte
Genre des Kriminalfilms komponiert hat, ohne dass es einen konkreten Film als
Vorlage gab.
Doch für das absolute Highlight des Abends musste das Publikum bis zum letzten Stück warten: die deutsche Uraufführung des Stummfilms "Fade Away", der live vom Orchester begleitet wurde. Fade Away ist ein Cartoon aus den 1920er Jahren. Ben Model, ein Stummfilmkomponist aus den USA, hat die Musik für diesen Film bereits vor vielen Jahren komponiert. Doch erst vor kurzem wurde das Stück für Blasorchester bearbeitet. Dies ist etwas ganz besonderes, denn Stummfilme werden meist durch Sinfonieorchester oder ein Klavier begleitet. Der Dirigent des Lohmarer Blasorchesters, David M. Witsch, stellte den Kontakt zu Ben Model her und ermöglichte so dieses besondere Ereignis. David M. Witsch erklärte dann auch dem Publikum, wie es funktionieren kann, dass das Orchester live zum Film spielt. Einerseits stehen in den Noten Stichworte zu den Geschehnissen des Films und andererseits hört er über Kopfhörer ein Metronom, dessen Tempo er an das Orchester weitergeben kann. Eine wahre Herausforderung für Dirigent und Orchester: Das Tempo wechselt innerhalb von acht Minuten 15 Mal. Das Publikum war sichtlich bewegt von der außergewöhnlichen Darbietung und der beeindruckenden Synchronisation zwischen Musik und Bild.
Die Musikerinnen und Musiker wurden nach dem offiziellen Konzert mit drei Zugaben belohnt, bei denen sie noch einmal ihr gesamtes Können unter Beweis stellten, weil das Publikum nicht aufhören wollte zu applaudieren. Auch hier wurde das Publikum durch ein weiteres Highlight überrascht: Live zur Orchesterbegleitung sang Jana Michelle Schneider den bewegenden Song Never enough aus dem Film The Greatest Showman und berührte damit das Publikum. Die Zugaben sorgten für einen perfekten Abschluss eines außergewöhnlichen Abends.
Alles in allem war es ein Abend, der Musik, Emotionen und visuelle Eindrücke auf höchstem Niveau vereinte. Die Zuschauer:innen gingen mit einem Gefühl der Begeisterung und Zufriedenheit nach Hause, wohl wissend, dass dieser Abend noch lange in Erinnerung bleiben wird.
5. Neujahrskonzert in Lohmar
Am 12.01.2025 fand in der Jabachhalle in Lohmar das mit Spannung erwartete Neujahrkonzert statt, das zahlreiche Akteur:innen aus dem Lohmarer Kulturleben vereinte. Das Publikum erlebte ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm, dieses Jahr schon zum 5. Mal, womit das Neujahrskonzert in Lohmar ein kleines Jubiläum feierte, wie die Bürgermeisterin Claudia Wieja, die die Schirmherrschaft übernommen hatte, in ihrer Begrüßung ausführte.
Eröffnet wurde das Konzert fulminant mit Musik aus dem Musicalfilm „The Greatest Showman“ durch die Blasorchester aus Neuhonrath und Lohmar, die sich erneut zu einem Gemeinschaftsorchester zusammengeschlossen hatten. Im weiteren Verlauf des Konzertes konnten die Besucher:innen immer wieder in die vielfältige Welt des Blasorchesters eintauchen mit Stücken wie „Perpetuum mobile“ von Johann Strauss oder „80er Kult (TOUR)“. Bereichert wurde das Konzert auch durch die Musik- und Kunstschule Lohmar und ihren Gitarrenschüler:innen, die in unterschiedlichen Zusammenstellungen bekannte Melodien von Popsongs zum Besten gaben. Und auch die Ballettschule im Hofgarten war wieder einmal dabei und beeindruckte mit verschiedensten Tänzen unterschiedlicher Stile. Besonders berührend waren die Auftritte ukrainischer Musikerinnen und Musiker, die mit ihren traditionellen Stücken und Instrumenten dem Publikum ein Stück ihrer Heimat näherbrachten und damit einen emotionalen Akzent setzten. Komplettiert wurde dieses überaus abwechslungsreiche Programm schließlich noch durch den Miteinanderchor aus Wahlscheid. Dieser sorgte für einige Lacher, unter anderem in den Reihen der Blasmusiker:innen, indem sie klassische Märsche humorvoll und musikalisch aufs Korn nahmen. Für eine zusätzliche entspannte und fröhliche Atmosphäre sorgte die leichte und zuweilen leicht karnevalistisch angehauchte Moderation von Johannes Fingerhuth.
Insgesamt war das Neujahrskonzert ein gelungener Auftakt ins neue Jahr, der die Talente und die Kreativität der Lohmarer Kulturszene eindrucksvoll zur Geltung brachte. Die Besucher:innen verließen die Jabachhalle mit einem Lächeln und der Vorfreude auf weitere kulturelle Höhepunkte in Lohmar.
Ausflug zum „Kartoffelsonntag“ nach Herborn – ein Rückblick
Am Sonntag den 8.9.24, trafen wir uns auf den Parkplatz an der Jabachhalle zum diesjährigen Orchesterausflug. Ein Doppeldeckerbus (mit viel Platz für die Mitfahrenden und die Instrumente) war angemietet, und so starteten wir mit einigen Gästen und Musikern aus dem Aufbauorchester um kurz vor 9:00 Uhr zunächst nach Marienstatt im Westerwald. Dort wartete in der Brauhausgaststätte des Zisterzienserklosters Marienstatt ein üppiges Frühstücksbuffet auf uns, das keinen kulinarischen Wunsch offen ließ.
So gestärkt und nach einem kleinen Rundgang zur Klosterkirche und -garten ging es dann zur nächsten Station, der Burg Greifenstein mit dem Glockenmuseum.
Leider spielte das Wetter nicht so mit, so dass wir die schöne Aussicht in das Dilltal nicht in voller Pracht genießen konnten.
Das Kellergewölbe mit dem Glockenmuseum war sehr beeindruckend, und auch auf der Burganlage waren im Freien einige Glocken ausgestellt, sozusagen zum „Ausprobieren“, was die Schlagwerker unter uns natürlich gerne taten.
Den Rückweg von der Burg zum Busparkplatz mussten wir dann doch im Regen antreten, und im Regen ging es dann auch weiter nach Herborn. Dort war ein überdachter Platz vor einem Parkhaus für uns reserviert, Stühle standen bereit und so packten wir die Instrumente aus und spielten unser Platzkonzert. Es blieben doch einige Besucher eine Weile stehen und hörten uns zu - spendeten sogar Applaus. Trotz des Regens waren wir alle gut gelaunt und spielfreudig.
Nach dem einstündigen Konzert konnten wir uns dann auch unter die Besucher des Kartoffelfestes mischen - der Regen hatte nun aufgehört, und wir probierten an den verschiedenen Ständen die von Vereinen angebotenen unterschiedlichen Kartoffel-Speisen.
Es gab dann noch eine Stadtführung für die Interessierten, mit Besichtigung der „Hohen Schule“ (eine alte Hochschule, an der von 1591/92 bis 1817 die Fächer ev. (reformierte) Theologie, Medizin, Jura und Philosophie gelehrt wurde), der Stadtkirche, die das älteste historische Gebäude in Herborn ist, und des historischen Rathauses, das heute noch die Stadtverwaltung beherbergt. Herborn wird auch das „Nassauische Rothenburg“ genannt mit seiner Altstadt, die zu den best erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Deutschlands gehört.
Zum Schluß der Stadtführung gab es noch eine sympathische Geschichte zu den neuen Bürgerdenkmälern von 2017, die als Gruppe in der Fußgängerzone zu finden ist: Die sitzende Frau auf der Bank: „Katzenmieze“, die 120 Katzen beherbergte, „s’Heinzche“, der mit seinem Besen die Stadt sauber hielt, und Ernst „de LaMotte“ der mit seinem Zylinder jeden grüßte. Sie alle Herborner Bürger, die in den 1970-er und 80-er Jahren dort lebten und denen die Stadt hier Denkmäler gesetzt hatte. Es gibt noch weitere Bürgerdenkmäler aus den 2000-er Jahren. In der Zeit der Pandemie wurden sie mit Blumen geschmückt, mit Gesichtsmasken versehen und zu stummen Gesprächspartnern für so manchen in dieser einsamen Zeit.
Kurz nach 19:00 Uhr verließ der Bus Herborn und wir kamen fröhlich und um einige Eindrücke und neues Wissen reicher wieder in Lohmar an.
Wieder geht ein ganz großes Dankeschön an Markus, der sich diesen Ausflug ausgedacht, organisiert und realisiert hat. Es war ein schöner Tag!
(Petra Vierkotten)
Sommer-Familien-Fest in Breidt
Fast schon eine Tradition ist es geworden, dass das Lohmarer Blasorchester seine Musiker aus den verschiedenen Ensembles mitsamt Familienangehörigen zu einer kleinen Wanderung und einem anschließenden Familien-Grillfest zum Ende der Sommerferien einlädt. So meinte es auch in diesem Jahr der Wettergott sehr gut mit uns: Obwohl es noch morgens leicht regnerisch war, klarte es gegen Mittag auf, so dass unser Event bei bestem Sonnenschein auch diesmal auf dem Außengelände des HKV Breidt stattfinden konnte.
Familie Mörsch hatte wieder einen Rundwanderweg erarbeitet, der locker zu bewältigen war und die schöne Landschaft auf dem Breidter Rücken den vielen Mitwanderern näherbrachte.
Anschließend ging es zum gemütlich-geselligen Teil über. Der Grill war aufgebaut und so konnten frisch gebratene Würstchen und liebevoll aufgebaute Burger den Appetit der Teilnehmer stillen. Zusätzlich gab es noch verschiedene leckere Salate, die mitgebracht worden waren.
Natürlich waren alle Speisen und Getränke kostenlos, die Grillspeisen wurden vom Verein übernommen, die Kaltgetränke spendierte unser Schlagzeuger Otto. Und Petra hatte wieder den bebilderten und aktualisierten Chronikordner mitgebracht, der alle LBO-Aktivitäten der vergangenen Monate anschaulich darstellte.
Es war erneut ein gelungenes Fest, bei dem sich alle wohlfühlten und viele alte und neue Kontakte aufleben lassen konnten. Dank an die vielen Helfer, die zum Gelingen beigetragen haben, Dank auch an den HKV Breidt, der uns die Nutzung seines Geländes erlaubte. Das Orchester revanchiert sich dafür wieder mit einem Auftritt beim Weihnachtsmarkt im Dezember.
Sommerferienprojekt des LBO
Sommerferien! Das bedeutet üblicherweise auch für unser Orchester über 6 Wochen Pause ohne Musik. So aber nicht in diesem Jahr!
Auf eine Idee von Markus Schwedes hin wurde ein Projekt für die Sommerferien ins Leben gerufen: Alte, bereits in Vergessenheit geratene Stücke wurden aus den Tiefen des Archives hervorgekramt, um diese einzustudieren und Tonaufnahmen für den internen Bereich der Homepage zu erstellen, ohne den Druck einer zu erreichenden Perfektion für irgendein anstehendes Konzert. Doch da in den Ferien erfahrungsgemäß einige Musikerinnen und Musiker im Urlaub sind, entstand dann die Idee, das Projekt auch dazu zu nutzen, die Freundschaften mit benachbarten Vereinen zu vertiefen.
So haben neben LBOlern auch u. a. Mitglieder der Orchester aus Rösrath, Marialinden und Neuhonrath und sonstige befreundete Musiker dazu beigetragen, dass das Projekt ein voller Erfolg wurde. Nach einer sehr erfolgreichen Auftaktprobe in der Hauptschulaula wurde uns dann freundlicherweise der Ratssaal der Stadt Lohmar dafür zur Verfügung gestellt. Die einzelnen Projektstunden wurden entweder von David Witsch oder Karin Hennecke geleitet.
Nachdem wir die Stücke angetestet und komplizierte Stellen langsamer und kleinschrittig erarbeitet haben, hieß es: „Achtung, wir nehmen auf!“. Jetzt galt es richtig zu spielen, nicht zu husten oder zu nießen und auf keinen Fall zu quietschen. Nachdem die Aufnahme geschafft war, wurde sich dem nächsten Stück gewidmet und alles fing von vorne an. So konnten einige Schätze wiederentdeckt werden, die eventuell den Weg in die Repertoiremappe finden. Nach jeder Probe hat Karin Hennecke die Tonaufnahmen aufbereitet und so geschnitten und angepasst, dass ein schön klingendes Ergebnis entsteht. Diese sind nun nach und nach auf der Homepage im internen Bereich zu finden.
Doch neben der Musik kam natürlich auch der Austausch zwischen den bis dahin zum Teil unbekannten Musikerinnen und Musikern nicht zu kurz. So gab es in der Mitte einer jeden Probe eine ausgedehnte Pause mit frischen Kaltgetränken. Nach Abschluss der sechs Wochen sind sich alle einig: Das hat riesigen Spaß gemacht und darf gerne wiederholt werden, auch wenn das ein oder andere Musikstück es wahrscheinlich doch nicht in die Auftrittsauswahl schaffen wird! Oder, wie es eine Teilnehmerin ausgedrückt hat:" Ich fand es toll, wie viele Musiker*innen aus anderen Vereinen dabei waren. Einfach mal in entspannter Atmosphäre gemeinsam musizieren!"
Putzaktion bei der Bürgerstiftung
Die Bürgerstiftung Lohmar, die in der Vergangenheit schon so manchen ansehnlichen Betrag für den Verein gegeben hat und uns immer wieder ihre Räumlichkeiten für Vorstandssitzungen zur Verfügung stellt, bat über ihre Geschäftsführerin, Frau Gabriele Willscheid, um Hilfe. Und so traf sich am Karsamstag Mittag ein harter Kern von acht freiwilligen Helfern am Stiftungshaus, um mit Schrubbern, Besen, Kratzern und Kärcher-Hochdruckreinigern die gepflasterten Außenanlagen von Moos, Unkraut und Belägen zu säubern.
Es war teilweise anstrengend, hat aber Spaß gemacht, zumal eine Kaffeepause mit Kuchen für Auflockerung sorgte. Frau Willscheid hat sich sehr gefreut und bedankt sich herzlich bei den fleißigen Helfern!
Magische Musikwelten - 40. Frühjahrskonzert des Lohmarer Blasorchesters
Das 40. Große Frühjahrskonzert des Lohmarer Blasorchesters startete mit einer kleinen Verzögerung, denn zu diesem Jubiläum waren so viele Zuschauerinnen und Zuschauer gekommen, dass noch zusätzliche Stühle gestellt werden mussten. Als alle einen Platz gefunden hatten, betrat zunächst der Nachwuchs des Orchesters die Bühne. Dieser bestand aus dem jüngeren und älteren Nachwuchs des Jugendorchesters sowie des Aufbauorchesters. Premiere hatten außerdem die Kinder aus der Musikstunde, die erstmals bei einem Konzert mitwirken durften. Mit Begeisterung für die Musik präsentierte der Nachwuchs mit einer Altersspanne von unglaublichen 88 Jahren – die jüngste Teilnehmerin ist zwei Jahre alt und der älteste Teilnehmer wird bald 90 Jahre alt – unter der Leitung von Johannes Friede drei Stücke aus der bekannten Oper „Hänsel und Gretel“ des in der Nachbarstadt Siegburg geborenen Komponisten Engelbert Humperdinck.
Anschließend übernahm das Hauptorchester unter der Leitung von David M. Witsch. Dieses präsentierte unter anderem Medleys aus dem Film „Der Zauberer von Oz“ und dem Disney-Klassiker „Die Schöne und das Biest“. In „The Witch and the Saint“ – zu Deutsch „Die Hexe und die Heilige“ – wurde musikalisch die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Schwestern nach dem Roman von Ulrike Schweickerts erzählt. Dabei zog das Orchester das Publikum so in seinen Bann, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer sich einige Sekunden nach dem letzten Ton nicht trauten zu atmen. Wie die Geschichte der beiden Schwestern endete, ist offen geblieben und so konnte jeder sich selbst ein passendes Ende der Geschichte zur Musik überlegen. Alle gespielten Stücke hatten einen Bezug zu Magie, Zauberei und Geistern. So banden auch die beiden Moderatoren David M. Witsch und Simon Schilling immer wieder kleine Zauberstücke oder Zaubersprüche in ihre Moderation ein, bei der sie stets das Publikum integrierten.
Abgerundet wurde das Konzert mit Stephan Maria Glöckner. Er ist Sänger einer Sting-Coverband. Gemeinsam mit dem Orchester präsentierte er drei bekannte Songs von Sting. Unter anderem wurde der bekannte Song „Every Breath You Take“ aufgeführt, der sehr gerne als Hochzeitslied gewünscht wird, aber eigentlich – wie Stephan Maria Glöckner schmunzelnd ausführte – ein Song über Stalking ist.
Danach hielt das Publikum nichts mehr auf den Stühlen. Mit Standing Ovation und minutenlangem Applaus bedankte sich das Publikum für das tolle Konzert. So spielte das Orchester ganze zwei Zugaben: Nochmal einen Song von Sting und den bekannten Klassiker „Ghostbusters“, bei dem das Publikum das Orchester tatkräftig unterstützte.
Im Rahmen des Konzertes wurde außerdem ein Spendencheck der VR-Bank überreicht. Das LBO hat zu Beginn des Jahres ein Musikprojekt zusammen mit der Gesamtschule Lohmar gestartet und dafür mithilfe der VR-Bank durch ein Crowd-Founding-Projekt Spenden gesammelt, um den Kindern Instrumente zur Verfügung stellen zu können. Dabei hat die VR-Bank für jede Spende ab 10 Euro zusätzlich 10 Euro gespendet. So kam ein beachtlicher Betrag zustande. 32 Kinder lernen nun seit Februar in Kleingruppen begeistert die ersten Töne auf einem Blasinstrument.
Das Lohmarer Blasorchester bedankt sich herzlich beim Publikum für diesen schönen Abend und freut sich schon sehr auf die kommenden Konzerte.















