Presse

Ein Besuch von Freunden

Das Lohmarer Blasorchester weilte am vergangenen Sonntag in Haltern. Der Besuch war maßgeblich vom Blasorchester Hullern mitorganisiert worden. Beide Orchester spielten mit rund 60 Musikern gemeinsam zum Frühstück im Bauerncafé Sebbel und unterhielten mit Melodien von James Last, den Comedian Harmonists, Swing-Melodien, zahlreichen Ohrwürmern und Märschen. Auch eine Fahrt mit der "Möwe", eine Stadtführung und ein Ausklang bei "Jupp unner de Böcken" standen auf dem Programm.

Das Foto zeigt den Vorsitzenden des Blasorchesters aus Lohmar (l.) und den Vorsitzenden des Blasorchesters Hullern, Norbert Dickgießer. 
(Halterner Zeitung vom 22.09.2010)

Eine musikalische Reise quer durch Europa

Abschluss-Konzert der Lohmarer Kulturtage 2010

Alle Organisatoren dieses musikalischen Abschluss-Highlights wirkten glücklich an dem Abend in der Jabachhalle. Erschöpft, aber glücklich. Michael Klein, Leiter des Kulturamtes Lohmar und Peter Hennekeuser, 2. Vorsitzender des Chorverbandes Rhein-Sieg, Gruppe Aggertal und Geschäftsführer des „Liederkranz Birk" waren musikalisch und kulturell für das Gelingen und die Durchführung des Abends gemeinsam verantwortlich. Bürgermeister Wolfgang Röger lobte in seiner Ansprache die Arbeit des Teams und honorierte die großen Mühen, die damit für die ganze Woche der Lohmarer Kultur-Tage 2010 verbunden waren und die bravourös von allen gemeistert wurden. Besonders der Ehrenbürger der Stadt Lohmar Dr. Hans Günther van Allen (Träger des Bundesverdienstkreuzes am Band und des Verdienstkreuzes I. Klasse) freute sich heute Abend, ist er doch maßgeblich an der Gründung des Lohmarer Blasorchesters beteiligt gewesen, das ebenfalls bei dem Konzert mitwirkte.
Viele namhafte Lohmarer Chöre standen bei diesem Abschluss-Konzert auf der Bühne in der großen Veranstaltungshalle ihrer Stadt. Ihnen allen war es eine Freude, bei der musikalischen „Reise durch Europa" mitzumachen. Und es war ein riesiger Erfolg, ein wunderbares, sehr gut gelungenes Konzert. Alle Beteiligten gaben grandiose Darbietungen.
Zur Eröffnung spielte das Lohmarer Blasorchester unter der Leitung von Michael Tappert. Es folgten der MGV „Eintracht" aus Honrath sowie die Singgemeinschaft Birk (Rolf Pohle) - sechsfacher Meisterchor in Folge; der Leistungs-Frauenchor „Harmonie" (Marion Fuchs) - ebenfalls aus Honrath; der Kinderchor Lohmar und der Jugendchor Lohmar (er entstand aus dem 1985 gegründeten Lohmarer Kinderchor), beide unter der Leitung von Rudolf Wingenfeld, der extra für dieses Konzert von einem Krankenhausbesuch beurlaubt wurde. Desweiteren kamen der Männerchor Donrath (Radegund Ebus), der sich 1970 aus einem Stammtisch-Chor zusammensetzte; der Männerchor Wahlscheid (Heidi Kraus) - ältester kulturtreibender Verein im Lohmarer Stadtgebiet und der Chor „Da Capo", der sich nicht als Verein, sondern als Chor-Team versteht.
Moderator Hansgünther Schröder führte souverän und mit viel Esprit durch das Programm, wusste zu jedem der Akteure informative und freundliche Worte zu sagen und würzte seine Ansprachen mit vielen netten Anekdoten.
 

(Foto: Kyri)

Zum krönenden Abschluss fanden sich dann alle Künstler mit der Unterstützung des Lohmarer Blasorchesters zur „Ode an die Freude" von Beethoven nochmal auf der Bühne ein.
Ein würdevoller Abschluss für eine spektakuläre Woche.
(dk in Lohmarer Stadtecho vom 15.05.2010)

Jazz und Rock vom Blasorchester

VON JÜRGEN MORICH

Traditionell eröffnet das Aufbauorchester das Konzert.

(Foto: Morich)

Ein toller Eisbrecher war der Marsch 'Alte Kameraden' , mit dem das Lohmarer Blasorchester sein Frühjahrskonzert in der Jabachhalle eröffnete. Als erstes Honorar für diese Komposition hatte der Militärmusiker Carl Teike um das Jahr 1890 '20 Mark und ein Gans' bekommen, berichtete Moderator Hans-Günther Schröder dem Publikum, wenig Lohn für dieses zündende, aber auch technisch anspruchsvolle Stück.

Saxophon-Solistin Alexandra Janssen

(Foto: Morich)

Viel Beifall bekam auch die 15-jährige Saxophonistin Alexandra Janssen: Sie hatte schon mehrere Preise bei Wettbewerben gewonnen und stellte sich ganz routiniert vor das 60-köpfige Orchester, um den Solopart im Titel 'Nightfall' von John A. Morrisey zu spielen. Weiterhin bot Dirigent Michael Tappert im Programm des Abends Klassiker wie den ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms, Jazziges von Gershwin und ein rockiges Eric-Clapton-Medley. Eine Freude für das Publikum war das vom Chor gesungene Signal zur Pause mit der Endzeile 'Geht nicht nach Hause - jetzt kommt die Pause'.

Dirigent Michael Tappert erschien, zur Zugabe passend, als tollkühner Pilot.

(Foto: Morich)

Als Zugabe wurde am Ende die Musik zum Film 'Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten' geboten, zu der Tappert überraschend mit gefütterter Fliegerjacke und Sturmhaube erschien.
(Lohmarer Stadtanzeiger vom 30. April 2010)