Presse
Mit prominenter und hochkarätiger Unterstützung im Jubiläums-Konzert
Am Samstag, den 24. Oktober 2009, kredenzte das Lohmarer Blasorchester zu seinem Jubel-Konzert den Gästen einen bunten Blumenstrauß an musikalischen und tänzerischen Blüten. Wicky Junggeburth, Kölner Karnevalsprinz von 1993 und Honrather mit Herz, führte nicht nur musikalisch durch diesen wundervollen Abend. Lieder von Jacques Offenbach (gebürtiger Kölner), Karl Berbuer, Toni Steingass und Willi Ostermann waren nur einige Tupfen aus dem breit gefächerten Angebot im Konzert. Tänzerisch untermalt wurde die Musik von Tänzerinnen der Ballettschule Ena Stepanek aus Wahlscheid, die unter anderem einen gekonnten Can-Can aufs Parkett legten und den Saal zum Toben brachten. Und immer wieder hatte Wicky einen flotten Spruch parat, ein Liedchen in der Tasche und ein Anekdötchen im Ärmel.

Initiator und Dirigent
Michael Tappert und seinem Orchester haben die Proben hierzu großen Spaß
gemacht. Und dieser Spaß übertrug sich auch auf das Publikum in der herbstlich
geschmückten Jabachhalle. Die Gäste sangen und schunkelten mit, freuten sich
über die gute Stimmung im Saal und genossen das Essen des Lohmarer Pfarrchores,
der allerlei Leckerbissen auf seiner "Rheinischen Fooderkaat" darbot.
Schließlich wurde das Publikum mit dem Lied "Kummt jot heim" verabschiedet, um
dann die vehement vom begeisterten Publikum eingeforderte Zugabe zu bringen,
nämlich Wickys Paradestück: "Eimol Prinz ze sin". Dies natürlich zusammem mit
dem Lohmarer Blasorchester, das sich in seinem Jubiläumskonzert auch als
durchaus sangestauglich erwies.
(Lohmarer Stadtecho vom 06.11.2009)
Blasorchester: "Rheinischer Abend" mit Offenbach und Junggeburth
VON JÜRGEN MORICH
Zwei gebürtige Kölner spielten eine wichtige Rolle beim großen "Rheinischen Abend", mit dem das Lohmarer Blasorchester seine Festfolge zum 30-jährigen Bestehen abschloss. Der Komponist Jacques Offenbach kam in Köln 1819 auf die Welt, ging später nach Frankreich und schuf mit seinen Operetten unvergessene Melodien. 1951 wurde Wicky Junggeburth in Köln geboren: Er wohnt seit vielen Jahren in Honrath, wurde ein bekannter Kenner und Sänger kölscher Musik und des Karnevals.
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| Mit Gitarre:
Wicky Junggeburth (Foto: Morich) |
Fetzige
Cancan-Darbietung der Wahlscheider Ballettschule Ena Stepanek (Foto: Morich) |
Mit "Swinging Offenbach" eröffnete das fast 60-köpfige Blasorchester das Konzert. Zur Musik von Offenbach fegten Tänzerinnen der Wahlscheider Ballettschule Ena Stepanek beim Cancan über die Bühne, beim "Pariser Leben" zeigten sie sich von der romantischen Seite. Mit selbst geschaffenen Liedern und Titeln von Karl Berbuer oder Willi Ostermann bewies Wicky Junggeburth in der Jabachhalle, dass er viel mehr kann als "Eimol Prinz zo sin", sein bekanntes Prinzenlied von 1993. Als ständiger WDR-Kommentator der Kölner Rosenmontagszüge war er auch der kenntnisreiche Moderator des Programms an diesem Abend. Und als Mitglied der "Nippeser Bürgerwehr" sang er das Lied der "Appelsine-Funke", begleitet vom Blasorchester, das auch den Marsch der "Fidelen Altstädter" oder "Ritsch ratsch de Botz kapott", den Marsch der Roten Funken prächtig darbrachte.
Viel gemeinsame Probezeit hatten sich Wicky und das von Michael Tappert geleitete Orchester in der Vorbereitung des Konzerts genommen. So konnte der Sänger, der schon überall, nur noch nicht in Lohmar auf einer großen Bühne gestanden hatte, auch viele seiner Lieder wie die "Kölsch-Lektion" oder "Am Elfte em Elfte" perfekt mit den Musikern zum Besten geben.
Neben den musikalischen Leckerbissen gab
es bei dem nicht ganz ausverkauften Abend auch eine reichhaltige "Rheinsiche
Fooderkaat". Den Speisen- und Getränkeservice hatte der Lohmarer Pfarrchor
übernommen.
(Lohmarer Stadtanzeiger vom 31.10.2009)
Schwungvoller Cancan und viel Musik zum Geburtstag
Lohmarer Blasorchester feierte
sein 30-jähriges Bestehen
Gaststar Wicky Junggeburth sparte nicht an Komplimenten
VON MIRA STEFFAN
Lohmar. "Lachen Sie ruhig frei weg, zeigen Sie die Zähne." Mit dieser Aufforderung läutete Wicky Junggeburth den "Rheinischen Abend" ein. In der Jabachhalle Lohmar feierte das Lohmarer Blasorchester sein 30-jähriges Bestehen. Als Gäste dabei: der ehemalige Kölner Karnevalsprinz Wicky Junggeburth aus Honrath und die Wahlscheider Ballettschule Ena Stepanek. Unter Michael Tapperts Leitung spielte das Orchester mal schwungvoll, mal ruhig, mal voller Temperament. Ein Raunen ging durch den Saal, als die Tänzerinnen der Ballettschule mit einem Cancan über die Bühne fegten.
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(Foto: Böschemeyer) |
Die Herzen der Lohmarer gewann Wicky
Junggeburth, als er sagte: "Nach Lohmar wird man berufen, ins Gürzenich kann
jeder rein". Und die letzten Skeptiker überzeugte er mit den Worten: "Heute
sitzen hier 50 Musiker zwischen 8 und 80 Jahren. Für mich ist das Lohmarer
Blasorchester etwas ganz Besonderes." Etwas ganz Besonderes waren auch
Junggeburths Lieder. Er besang den "schönsten Mann im Saal" und das Publikum
erfuhr: "Dat is der Mann, der niemals pennt, dat is unser Präsident." Weiter
ging es mit dem "Elften im Elften" und der Liebe. Zwischendurch gab es eine
Lektion in Kölsch. Danach wussten die Zuhörer, dass die Visage das Gesicht ist,
die Schrappnell eine alte Frau und die Pläät keine Frisur.
(Rhein-Sieg-Rundschau vom 30.10.2009)


