Presse
Großes Herbstkonzert
Das Lohmarer Blasorchester spielte gemeinsam mit dem Siegtaler Bläsercorps
VON PAUL KIERAS
Lohmar. Traditionell veranstaltet das Lohmarer Blasorchester (LBO) neben dem alljährlichen großen Frühjahrskonzert auch alle zwei Jahre ein gemeinschaftliches Herbstkonzert mit einem Musik treibenden Verein aus der Region. In diesem Jahr war das Siegtaler Bläsercorps zu Gast und an einem fantastischen Unterhaltungsprogramm in der Jabachhalle beteiligt. Der Dirigent der Dattenfelder Musiker, Hansgünther Schröder, ist dem Lohmarer Publikum bestens als Moderator der Frühjahrskonzerte bekannt und führte auch am letzten Samstag charmant und mit viel Hintergrundwissen zu den einzelnen Stücken durch das Programm, das von konzertanter Blasmusik über Marsch-und Popmusik bis hin zu Dixie-und Fernsehmelodien für jeden Geschmack etwas bot. Fast 85 Aktive standen auf der Bühne, die beiden Blasorchester spielten sowohl zusammen, als auch einzeln. (Extrablatt vom 09.10.2013)
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Beide Blasorchester waren nach vielen Einzel- und Gemeinschaftsproben vor dem Herbstkonzert perfekt aufeinander abgestimmt und harmonierten bestens miteinander. (Foto: Kieras)
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Ideales Zusammmenspiel
Herbstkonzert - Blasmusik in der Jabachhalle
VON STEFAN VILLINGER
Lohmar. Ein hörenswertes Erlebnis war das gemeinschaftliche Herbstkonzert des Lohmarer Blasorchesters mit dem Siegtaler Bläserchor Dattenfeld. Die Musiker hatten das Publikum in die Jabachhalle geladen. Die Lohmarer legen großen Wert auf intensive Zusammenarbeit mit Vereinen und unterschiedlichen Gruppierungen aus der Region und nutzen den Herbst, um dann gemeinsam aufzutreten. Beim Konzert am Samstag ergänzten sich beide Blasorchester ideal. Mit „Des großen Kurfürstenreitermarsch“ startete der Abend, gleich danach gefielen die Musiker mit „Über sieben Brücken musst du gehen“, mit „Tribute to Dixie“ zeigten die Bläser wie breit doch die Palette ihrer Stücke ist. Verschiedenste Musikstile wurde den Zuhörern gekonnt präsentiert. Durch das vielfältige Programm des gelungenen Abends führte Hansgünther Schröder. (Rhein-Sieg-Anzeiger vom 07.10.2013)
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(Foto: Villinger) |
Flaniermeile mit Rundkurs
Beim Lohmarer Stadtfest gab es sogar Stände auf der Baustelle
VON MARKUS CARIS
Lohmar. Erstmals konnte man beim Stadtfest gemütlich einen Rundkurs gehen. Das ermöglichte der Häuserabriss gegenüber des Rathauses. Natürlich blieb aber die Hauptstraße mit vielen Ständen die gut besuchte Flaniermeile. Spazierte man auf ihr entlang vom Kreisel Auelsweg an der großen Bühne Kirchstraße mit tollen Bands vorbei, konnten die Besucher abbiegen an einem atemberaubenden Fahrgeschäft vorbei auf den neuen Durchstich zum Frouardplatz.
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Die Hauptstraße in Lohmar-Ort wurde beim Stadtfest wieder zur Flaniermeile. Gut besucht war auch das Bühnenprogramm, das bereits am Freitag mit den jungen Kölschbands Cat Ballou und Kasalla startete. (Foto: Caris)
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Gleich darauf folgte die "Familien-, Kinder- und Vereinswelt", in der sich erstmals die vier Familienzentren der Stadt präsentierten. Vom Kinderschminken, Mitmachzirkus, und Basteln der drei Jugendzentren mit den Sozialpädagoginnen Laura Handwerker und Kerstin Debertshäuser bis zur Beratung des städtischen Jugendamtes reichte das Angebot. Leiterin Edith Roder, die sich sonst auch viel mit häuslichen Konflikten und zerrütteten Familien mit traurigen Kindern beschäftigen muss, machte es richtig Spaß. "Wir haben nämlich nicht oft die Gelegenheit, wie beim Stadtfest in fröhliche, lachende Kindergesichter zu blicken", sagte sie. So konnte man bei dem quirlig-bunten Stadtfest auch ernste Hintergründe erfahren.
Natürlich auch von Hilfsorganisationen wie
dem DRK Lohmar, das mit Gemeinschaftsleiter Hartmut Kreutz schon für die Feiern
zum 75-jährigen Bestehen des Lohmarer Roten Kreuzes im Oktober warb. Ganz
einfach prima war die Idee des Lohmarer Blasorchesters. Vorsitzender Markus
Schwedes, seine Vize Karin Hennecke und die Musiker hatten am Stand einfach ihre
Instrumente zum Probieren ausgelegt. Wer hat denn auch schon mal eine rund zehn
Kilogramm schwere Tuba in der Hand oder am Mund gehabt? Die zehnjährige Marie
Lehmann griff da lieber zur viel leichteren Trompete. Als kein Ton rauskam, aber
ihre Wagen immer dicker wurden, gab Karin Hennecke den Tip, die Wangen
anzuspannen. Und schon fand der Luftstrom seinen Weg durchs Instrument. Und
Marie war über die selbst erzeugten Töne glücklich.
(Rhein-Sieg-Rundschau vom 17.06.2013)


