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Große Ovationen für Chor- und Orchesterkonzert in der Jabachhalle

Es war eine Premiere für beide Ensembles, und sie wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall belohnt. Das "Lohmarer Blasorchester" unter der Leitung von Michael Tappert und der Chor "Da Capo" von Friedhelm Limbach geleitet, trafen sich zum musikalischen Rendezvous in der Lohmarer Jabachhalle. Das Programm: bekannte Film- und Musical-Melodien der vergangenen Jahrzehnte und auch aktuelle Hits. 60 Orchestermusiker und 80 Sängerinnen und Sänger fanden sich auf der Bühne zusammen - ein ansteckendes Klangvolumen. Die weit mehr als 600 Besucher ließen sich von Anfang an mitreißen.

Nach der Einstimmung des Blasorchesters mit seinem Arrangement für Blechbläser von Eric Clapton gestaltete zunächst "Da Capo" mit einem Querschnitt inspirierender Titel den ersten Teil des umfangreichen Konzerts. Hier zeigte sich der Chor mit seinem ansteckenden Temperament und seiner Stimmsicherheit. Herausragend dann auch der Solotitel "A Night Like This" der Chorsängerin Andrea Kern, hier begleitet vom Blasorchester. Mit Gilbert O'Sullivan Selection führte dann das Orchester in die Pause.

140 Akteure aus Chor und Blasorchester begeisterten in der Jabachhalle

In zweiten Teil des Konzertes konnte der sachkundige Moderator Hans-Günther Schröder dann das Zusammenspiel von Gesang und Instrumentalisten ankündigen. Der Funke sprang über auf das Publikum, als sich Temperament und Rhythmus nochmals steigerten mit Irving Berlins "America" , Beatles-Klassiker und der Filmmusik des großen italienischen Komponisten Ennio Morricone mit dem Titel "Once Upon A Time In The West" aus dem Film "Spiel mir das Lied vom Tod". Und am Ende gab es eine Auswahl der erfolgreichsten Songs aus "Hair" mit "Hare Krishna" und "Let The Sunshine". In dem Konzert bewiesen neben Andrea Kern auch die Chorsolisten Monika Mester, Karl-Heinz Frankeser, Nina Sulitze und Silke Eschweiler ihre Klasse. Alles in allem war es für die beiden Lohmarer Musikensembles ein gelungenes Konzert.
(D.K. am 14. 10.2011 im Lohmar Stadt-Echo)

Premiere mit zwei Ensembles

Lohmarer Blasorchester und Chor "Da Capo" in der Jabachhalle

Lohmar: Friedhelm Limbach muss sich keine Nachwuchssorgen machen: der Chor "Da Capo" füllte die Jabachhallenbühne mit rund 80 jungen oder zumindest junggebliebenen Sängerinnen und Sängern. Nicht minder gut ist es um das Lohmarer Blasorchester bestellt, wo erstklassige Jugendarbeit geleistet wird. So lag es nahe, sich für ein Gemeinschaftskonzert zu verbünden.

"Mit Pauken und Trompeten" - das passte. Das Programm war flott, bisweilen spektakulär und immer mitreißend. Die informative Moderation von Hansgünther Schröder tat ein Übriges.

Zunächst präsentierte sich das Blasorchester mit einem Clapton-Medley und schöne Melodien wie "Wonderful tonight" oder "Tears in heaven". Hier zeichnete sich bereits das hohe Niveau ab, auf dem Tappert Rockmusik abliefern lässt. Das war beim Gilbert O'Sullivan Medley nicht anders, wo das rasante "Get Down" vom verträumten "Claire" abgelöst wurde und bei dem das swingende "Matrimony" nicht fehlen durfte. Bei "A night like this" gesellte sich Chor-Sängerin Andrea Kern für ein schönes musikalisches Bündnis zum Orchester. "Da Capo" griff mit "Fame" ins Geschehen ein, womit gleichzeitig deutlich wurde, wie intensiv sich Limbachs Chor mit dem Genre auseinandersetzt und über welch versierte Solisten er verfügt, wie in diesem Fall Monika Mester zeigte. Das setzte sich fort beim "You can't stop the beat", als Karl-Heinz Frankeser und Nina Sulitze die Verantwortung für die Soli übernahmen. Silke Eschweiler war die nächste Alleinsängerin bei der wunderschönen, aber komplexen Adaption des "Hallelujah" von Händel.

Das erste Gemeinschaftskonzert
von "Da Capo" und dem Lohmarer Blasorchester gab es in der Jabachhalle

 (Foto: Lorber)

Mächtige Klangerlebnisse gab es nach der Pause, als mehr als 130 Akteure beider Ensembles zusammen musizierten, so beim Baetles-Medley mit "Penny Lane" oder "Ticket to ride". In ans Gemüt gehender Manier arbeitete Tappert mit seinen Bläsern die Dramatik bei Morricones "Once upon in the west" ("Spiel mir das Lied vom Tod") heraus, das der Chor ebenso ausdrucksstark intonierte.

Den finalen Ausflug in die Hippiezeit gab es mit dem "Hair"-Medley und den Ewigkeitshits "Good morning starshine", "Aquarius" und "Let the sunshine". Bleibt der Wunsch, dass es bald wieder das Zusammentreffen von "Da Capo" und dem Lohmarer Blasorchester geben möge.
(Petern Lorber in der Rhein-Sieg-Rundschau am 15.10.2011)

Mit Pauken und Trompeten

Auftritt: Blasorchester und Chor "Da Capo" musizierten gemeinsam

Lohmar: "Mit Pauken und Trompeten" traf das Lohmarer Blasorchester in der Jabachhalle auf den Chor "Da Capo". Damit wurde dem lang gehegten Wunsch der Dirigenten Michael Tappert vom Blasorchester und Friedhelm Limbach vom Chor, einmal gemeinsam zu musizieren, endlich Rechnung getragen.

Der Chor ließ dem Blasorchester zunächst den Vortritt. Die 60 Bläser zogen in den Saal und setzten zu einer lebhaften Begrüßung die Instrumente an. "The Cream of Clapton" erklang. Die Zuschauer - die Sitzreihen waren nahezu lückenlos besetzt - grüßten mit herzlichem Applaus zurück.

Michael Tappert dirigierte das Lohmarer Blasorchester mit viel Verve

 (Foto:Zumbusch)

Eine gute Weile dauerte es, bis die 80 Sänger von "Da Capo" auf die Bühne eingezogen waren. Rund 140 Musiker auf einmal zu erleben, das gäbe es in Lohmar wahrlich nicht alle Tage, kommentierte Moderator Hans-Günther Schröder den imposanten Anblick. Die Chorsänger eröffneten ihrerseits mit temperamentvollen Interpretationen der Filmtitel "Fame" und "You can't stop the beat" aus dem Musical "Hairspray". Chorsolisten übernahmen darin die Solopartien. Es folgte das bekannte musikalische Sahnehäubchen "Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens. Dem Originallied täuschend ähnlich, verstellten die Sopransängerinnen ihre Stimmen und quiekten den bekannten Refrain. Im zweiten Programmteil führten Chor und Blasorchester ihr musikalisches Rendezvous mit gemeinsamen Darbietungen fort. Die Zuhörer wurden zunächst in die musikalische Welt des Komponisten Irving Berlin versetzt, der seinen Welterfolg 1911 mit "Alexanders Ragtime Band" feiern konnte. Unter dem Motto "Irving Berlins America" erklang ein gelungenes Déjà-vu seiner Melodien. Die folgenden Medleys galten etwa den Beatles, dem italienischen Komponisten Ennio Morricone oder dem britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber.

Die Idee der Dirigenten Tappert und Limbach, beide Klangkörper zusammenzuführen, erwies sich als gelungen. Das Konzert spiegelte die lebendige kulturelle Vielfalt der Stadt, die offensichtlich von vielen Bürgern mitgestaltet wird.
(Iris Zumbusch im Rhein-Sieg-Anzeiger vom 11.10.2011)